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Kreuzguelle
Die erste Gruppe der Marienbader Mineralwasserquellen sind Natrium-Sulfat-Hydrogen-carbonat-eisenhaltige Säuerlinge. Es gehören zu diesen stark mineralisierten Quellen KREUZQUELLE und die FERDINANDSQUELLE", die ein- bis einenhalbmal stärker sind als KarlsbaderSprudel und die durch ihren therapeutischen Effekt allgemein bekannt sind. Vor allem bei verschiedenen Erkrankungen des Verdauungstraktes (Magen-, Darm-, Galenblasen-, Leber- und Pankreaskrankheiten ), bei den Stoffwechselkrankheiten (Fettsucht, Gicht, Diabetes mellitus), weiter bei verschiedenen alergischen Erkrankungen, insbesonders solchen, die durch Verdauungsstörungen bedingt sind.

Ferdinandsquelle
Die erste Gruppe der Marienbader Mineralwasserquellen sind Natrium-Sulfat-Hydrogen-carbonat-eisenhaltige Säuerlinge. Es gehören zu diesen stark mineralisierten Quellen KREUZQUELLE" und die FERDINANDSQUELLE, die ein- bis einenhalbmal stärker sind als KarlsbaderSprudel und die durch ihren therapeutischen Effekt allgemein bekannt sind. Vor allem bei verschiedenen Erkrankungen des Verdauungstraktes (Magen-, Darm-, Galenblasen-, Leber- und Pankreaskrankheiten ), bei den Stoffwechselkrankheiten (Fettsucht, Gicht, Diabetes mellitus), weiter bei verschiedenen alergischen Erkrankungen, insbesonders solchen, die durch Verdauungsstörungen bedingt sind.

Waldquelle
Die zweite Gruppe bilden hypotonische Natrium-Hydrogencarbonat-Sulfat-eisenhaltigeSäuerlinge. Ihr Repräsentant ist die WALDQUELLE, die bei Erkrankungen der Atemwege erfolgreich angewendet wird, und zwar sowohl zur Trinkkur als zur Inhalations-therapie, weiter bei einigen Krankheiten des Gastrointestinaltraktes und der Harnwege. Die Waldquelle bewährt sich auch bei Entzündungen der Mundschleimhaut. Eine sehr interessante Wirkung hat die Waldquelle bei Patienten mit Nierenerkrankungen. Bei Nierensteinen aus Harnssäure oder Cystein kann es zu einer eventuellen Auflösung kommen, da die Waldquelle den Urin stark alkalisiert.

Rudolfquelle
Die dritte Gruppe bilden hypotonische Kalzium-Magnesium-Hydrogencarbonat-eisenhaltige Säuerlinge. Zu diesen gehört die beliebte RUDOLFSQUELLE, die wegen ihres diuretischen Effektes hauptsächlich bei Erkrankungen der Nieren und Harnwege (Konkremente, Entzündungen usw.) verwendet wird. Die Rudolfsquelle ist die bekannteste Quelle in Marienbad. Sie enthälteine große Menge Kalzium, das Kalzium-Magnesium-Verhältnis ist 5:4. Kalzium hat algemein entzündungshemmende Wirkung - deshalb wird die Rudolfsquelle bei Entzündungen der Harnwege angewendet. Dank ihres hohen Kalziumgehaltes ist die Rudolfsquelle eine geeignete Ergänzungstherapie bei der Behandlung der Osteoporose.

Ambrosinquelle
In die vierte von eisenhaltigen Säuerlingen (mit zweiwertigem Eisen und ziemlich großer Menge von Vanadium ) gebildete Gruppe gehört die AMBROSIUSQUELLE, die hauptsächlich bei Blutarmut und - wegen ihrer diuretischen Wirkung - auch bei Erkrankungen der Harnwege, insbesonders bei Lithiasis empfohlen wird. Auch die KAROLINENQUELLE" wird bei den urologischen Erkrankungen, vor allem bei Kalziumurolithiasis verwendet. Die Wirkung der Karolinenquelle unterscheidet sich von der Rudolfsquelle durch einen wesentlich höheren Magnesiumgehalt. Das Kalzium-Magnesium-Verhältnis ist hier 2:5. Die Karolinenquelle wird also bei Oxalat-, Struwit- und Phosphatnierensteinen sowie bei Patienten mit unbekannter Nierensteinzusammensetzung angewendet. Magnesium wirkt gegen die Bildung dieser Konkremente und erhöht die `Ubertragung nuerovegetativer Vorgänge.

Karolinen guelle
In die vierte von eisenhaltigen Säuerlingen (mit zweiwertigem Eisen und ziemlich großer Menge von Vanadium ) gebildete Gruppe gehört die AMBROSIUSQUELLE", die hauptsächlich bei Blutarmut und - wegen ihrer diuretischen Wirkung - auch bei Erkrankungen der Harnwege, insbesonders bei Lithiasis empfohlen wird. Auch die KAROLINENQUELLE wird bei den urologischen Erkrankungen, vor allem bei Kalziumurolithiasis verwendet. Die Wirkung der Karolinenquelle unterscheidet sich von der Rudolfsquelle durch einen wesentlich höheren Magnesiumgehalt. Das Kalzium-Magnesium-Verhältnis ist hier 2:5. Die Karolinenquelle wird also bei Oxalat-, Struwit- und Phosphatnierensteinen sowie bei Patienten mit unbekannter Nierensteinzusammensetzung angewendet. Magnesium wirkt gegen die Bildung dieser Konkremente und erhöht die Ubertragung nuerovegetativer Vorgänge.

MARIENQUELLE (MARIIN PRAMEN)
Die Marienquelle ist in Wirklichkeit eine mächtige Gasaustrittsstelle (99,7 % natürlichen CO2). Das natürliche Heilgas wird in Form von Gasumschlägen verabreicht. Diese Kuranwendung erfreut sich immer größerer Popularität, da die Patienten außer Senkung des Blutdrucks, Verbesserung der Herztätigkeit und Durchblutung der unteren Extremitäten eine deutliche Verbesserung der sexuellen Funktionen angeben. Dieses natürliche Heilgas wird auch in Form von subkutanen Injektionen bei Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie ischämischer Herzkrankheit verabreicht.